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Unser kleines Familienblog... Oder - das ganz normale Chaos einer Familie

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23. Dez 2007 gegen 22:15 Uhr

Alle Jahre wieder…

…steht der Kauf des Tannenbaumes an. Naja, für mich eine wahre Freude, für meinen Mann eher eine Horrorvorstellung. Das liegt aber daran, dass unsere Meinungen in Bezug auf den Tannenbaum sehr weit auseinander gehen.
Hier Thomas Vorstellung vom perfekten Baum: Farbe sollte schon grün sein. Eine Größe von 1,50 m – 1,80 m ist vollkommen ausreichend. Der Umfang vom Stamm dürfte maximal 10 cm betragen, und wenn der Baum schmal gewachsen ist, dann ist er perfekt. Klein und kompakt – für die Wohnzimmerecke passend.
Und hier meine Vorstellung von einem Tannenbaum: Ein Baum (keine Fichte!!!) im satten Grün. Die Höhe darf durchaus 2,50 m betragen und er muss ausladend sein. Ich möchte zu Weihnachten halt viel Baum haben. Und den habe ich auch dieses Jahr wieder bekommen… 😉
In den letzten Jahren haben wir unseren Tannenbaum erfolgreich im Baumarkt erstanden. Top-Qualität zum fairen Preis. Und so war auch dieses Jahr der erste Weg in den Baumarkt. Ich muss dazu sagen, wir waren dieses Jahr sehr spät dran. Da wir aus den letzten Jahren ja “erfolgsverwöhnt” gewesen sind, hatten wir dieses Jahr nicht gerade die Eile, was den Kauf des Baumes angeht. Und so standen wir am 19.12.2007 erstmals als richtige Familie im Outdoor-Bereich des Baumarktes, auf der Suche nach unserem perfekten Baum. Und was mich dort erwartete stürzte mich in tiefe Depressionen. Eine Krüppel-Kiefer nach der anderen. Wo war mein Baum??? Keine Chance, dort würde ich nicht meinen Baum finden. Und es waren nur noch 5 Tage bis Weihnachten. Meine Horrorvorstellung ging dann soweit, dass wir Weihnachten ohne Baum da stehen würden. (Insgeheim war ich dann schon so weit, auch ein “halbes Vermögen” für einen schönen Tannenbaum hinzulegen. Hauptsache ich hätte mein Bäumchen…)
Und so konsultierte ich meine beste Freundin Kristina, um zu erfahren, wo sie ihr Bäumchen dieses Jahr her hatte. Sie hatte sich ihr Bäumchen in einer Schonung in Lambrechtshagen ausgesucht. Ihr Mann Daniel durfte den Baum dann auch selbst sägen. (Männer machen so etwas doch gerne, oder?)
Und so hieß es dann am 21.12.2007 auch für uns, wir machen uns den Weg nach Lambrechtshagen. Es war ein kalter Tag, und es war neblig. Thomas ergatterte eine Säge (natürlich in voller Baum-Säge-Kluft, sprich Arbeitshose und Rollkragenpulli). Dann stampften wir los. Thomas mit der Säge im Anschlag, ich mit Jakob auf dem Arm. Und, wir gingen dann schon ein gutes Stück, bis ER urplötzlich vor mit stand – MEIN BAUM! Er war groß, er war dicht gewachsen, er war grün – er war perfekt! Ich konnte Thomas dann auch überzeugen, und so neigte er sich bereitwillig unter die Äste, um mit dem Sägen anzufangen. Bevor er anfing, erntete ich schon den ersten kritischen Blick. Er traute sich wohl aber noch nichts zu sagen. Nach 2 Minuten Sägen, wurde er schon langsam ungehalten. Mir war das ja egal – ich brauchte ja nicht sägen. Thomas sägte und sägte und sägte. Und, er fluchte! Er meinte dann, das nächste Jahr sucht er den Baum aus…
Und endlich mit einem Ziehen und Rütteln knickte der Baum endlich ab. Thomas sägte den Stamm dann noch gerade, um dann gleich in die nächste Fluch-und-Schimpf-Attacke zu fallen. Der Baum hatte einen Stamm von mindestens 15 cm und war so schwer, dass Thomas ihn nicht davon tragen konnte. So standen wir 3 mitten in der Schonung mit unserem Baum. Frierend vor Kälte. Natürlich machte sich ein klein wenig Schuldbewußtsein meinerseits breit, aber immer mit dem Vorwand, wie schön doch unser Baum ist. Ich hoffe mein Schatz, Dein Zorn ist mittlerweile verflogen, und ich darf auch nächstes Jahr unser “Bäumchen” aussuchen.
Mit Hilfe von 2 Männern wurde der Baum dann zum Parkplatz transportiert. Und zu viert haben wir es dann geschafft, den Baum in ein Netz zu bekommen, damit er nach Haus gefahren werden konnte.
Am 23.12. 2007 war es dann wieder soweit. Das alljährliche Schmücken des Baumes war angesagt. Daniel und Kristina kamen auch kurz vorbei. Und das war auch gut so. Zu zweit haben die Männer den Baum durch die Balkontür gezogen, damit er überhaupt ins Wohnzimmer kam. Und dann folgte auch gleich der nächste Schreck, denn der Stamm passte nicht in den Tannenbaumständer. Und so war mal wieder fluchen angesagt, denn der Stamm musste erst noch per Säge angespitzt werden. Aber etwas später stand er dann in voller Pracht im Wohnzimmer. Gut, wenn ich ehrlich sein soll, ja er ist etwas zu mächtig. Aber schön! Und das ist ja die Hauptsache!
Wie schön der Baum ist, könnt Ihr dann ja anhand der Bilder selbst beurteilen…

Nach dem Umzug unseres Blogs sind die Bilder leider nicht mehr verfügbar. 🙁

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Dies ist einer von insgesamt 87 Artikeln, die Thomas hier verfasst hat.

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