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Unser kleines Familienblog... Oder - das ganz normale Chaos einer Familie

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23. Dez 2009 gegen 22:30 Uhr

Ooohhhh Tannenbaum…

Es gibt Dinge, vor denen graut es mir jedes Jahr. Denn jedes Jahr, wenn sich der Kalender dem Dezember nähert, stellen sich bei mir die ersten (vor)weihnachtlichen Bauchschmerzen ein.  Geschenke kaufen, Plätzchen backen und…. der Tannenbaum. Und so auch in diesem Jahr. Am vergangenen Wochenende war es nämlich soweit. „Schatz, wir müssen ja noch den Tannenbaum kaufen!“ Japp, DAS wollte ich hören. Und wie auch im vergangenen Jahr ging die Reise zu IKEA, wo wir beim letzten Mal einen wirklich tollen Baum ergattert haben.

Witzig finde ich ja die „Pfandmarken-Aktion“ – denn, gibst Du nach Weihnachten die Marke und ein Stück von Deinem Baum wieder bei IKEA ab, bekommst Du einen 5 Euro Einkaufsgutschein. Echt witzig.

Also am letzten Samstag waren wir nun bei dem schwedischen Einrichtungshaus und suchten den „perfekten“ Baum. Hatten ja auch einen gefunden, den ich Kraft meines Amtes auch tapfer gegen die gierigen Blicke der gefühlten zweihundert Leute verteidigte. Und wie so oft im Leben…. es kommt irgendwie ja sowieso alles anders. Denn, was ich ja schon befürchtet hatte, es wurde sich noch einmal um entschieden. DER Baum in meiner Hand war ja auf einmal nicht mehr gut genug – es musste ja ein anderer sein – ein besserer… Doch dazu später mehr.
Und nach 20 Minuten bei -13°C ging es dann wieder nach Hause – natürlich mit dem perfekten Baum im Auto…

So. Und heute… Heute war es dann auch endlich soweit. Traditionell am 23.12. wird bei uns ja der Tannenbaum aufgestellt und geschmückt. Dieses Jahr auch mit tatkräftiger Unterstützung von Jakob, der sich schon Minuten vorher mit dem Song „Oh Tannenbaum“ in Stimmung gebracht hat. Den Rest machte dann der Weihnachtssampler „RTL Weihnachten 2009“ (62 Top-Weihnachtstitel) von Napster. 8)

Und so sah dann der Aufstellwahn in der zeitlichen Zusammenfassung aus;

  • Beginn: gegen 19:45 Uhr
  • Aufgestellt und ausgerichtet: gegen 20:10 Uhr (mehrfach ausgerichtet und immer wieder festgestellt, dass der Baum eigentlich gar nicht in unsere Wohnung passt – daher noch mal ausgerichtet inkl. Spitze stutzen)
  • Die Lichterkette hängt – brennt gegen 20:30 Uhr
  • Die erste Kugel hängt gegen 20:31 Uhr
  • Pause – Flammkuchen machen, Abendbrot essen, Jakob zieht sich um. Pause zu Ende gegen 21:00 Uhr
  • Kugeln aufhängen – Jakob geht voll auf. Deko platzieren. Kugeln umhängen. Jakob geht jetzt wirklich voll auf und wird zum „Chef-Kugel-Aufhänger“.
  • Fertig. Der Baum steht geschmückt an seinem Platz. Zeit: 21:45 Uhr. Jakob geht ins Bett. Schläft sofort.

Tjaaaaa…. Da steht er nun…. DER Baum. Und auch dieses Jahr ist das Ding wieder viel zu groß für unsere kleine Wohnung. Wieder habe ich das Gefühl im Wald zu sitzen, wenn ich an den Rechner will. Mich pieksen diesmal sogar die Nadeln, wenn ich hier sitze und diesen Bericht schreibe… Aber das Beste… Das Beste ist, dass Andrea enttäuscht von dem Baum ist. „Der sieht echt sch**** aus!“.  Tja, ICH hatte vorher den besseren Baum in den Händen, der dann ja nicht mehr gut genug war. Nun muss sie mit dieser unförmigen und krumm gewachsenen Krüppelkiefer vorlieb nehmen. Dabei hätte der Baum ja so schön sein können…..

Fazit: Im kommenden Jahr werde ich den Baum-Kauf mit Jakob allein in die Hand nehmen. Dann gibt es einen Tannenbaum, der praktischer Weise im Blumentopf verkauft wird. (Größe ca. ein Meter). Der passt perfekt ins Auto, nimmt keinen Platz im Wohnzimmer weg und reicht doch eigentlich alle mal aus, oder?

Und hier noch ein paar Impressionen vom heutigen, traditionellen Baum-Aufstellen.

P.S. Vor zwei Jahren sah es ja nicht viel anders aus, wie ihr in diesem Artikel lesen könnt. (Dez. 2007)

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Dies ist einer von insgesamt 87 Artikeln, die Thomas hier verfasst hat.

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