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30. Aug 2011 gegen 22:35 Uhr

Selbst gemacht Teil 2: Einladung zum Indianergeburtstag

Am Freitag feiert Jakob schon zum fünften Mal seinen Geburtstag – Wahnsinn, wie die Zeit vergeht… 😮 Und wie schon im vergangenen Jahr, durfte er seinem Ehrentag ein Thema „verpassen“. Nach der Piratenparty im letzten Jahr widmen wir uns dieses Jahr dem Thema „Indianer“. Ein wenig beeinflusst wurde er dabei wohl von dem kleinen Yakari, aber das ist nur so eine Vermutung. 😉

Und ähnlich wie beim letzten Mal mussten die Einladungen für seine Freunde und die Familie das Thema widerspiegeln. Damals haben wir die Pirateneinladungen in Form einer Schatzkarte gestaltet, dieses Jahr haben wir uns für einen „Old-Western-Style-Steckbrief“ entschieden. Auch hier war bei der Suche nach fertigen Vorlagen Google keine große Hilfe, so dass wir unser Kreativität freien Lauf lassen „durften“…

Für die Gestaltung der Karte benötigt man:

  • Ein Bild des „Geburtstagskindes“ für den Steckbrief
  • Photoshop / Photoshop Elements oder GIMP
  • Dokumenten- oder Urkundenpapier für den „nostalgischen Look“
  • Schriften und „Pinsel“ für die Gestaltung

Und so geht´s:

Als erstes nehmen wir uns das Foto für den Steckbrief vor. In unserem Fall habe ich ein schön großes Bild im Portraitformat von Jakob benutzt, damit die Bildgröße bei A4 und 300dpi nicht zu klein wird. Den Ausschnitt noch etwas angepasst, die Farben entfernt und einen Sepia-Effekt darüber gelegt. Dann habe ich eine Ausstechform (Photoshop) gewählt, die die Kanten „gerissen“ aussehen lässt. Das ergibt den schönen unordentlichen Look auf dem Steckbrief später.

Danach erstellen wir uns ein neues leeres Bild im Format A4 und einer Auflösung von 300dpi. Darauf legen wir nun das ausgestantztes Bild von eben. Sollten durch das Ausstechen noch Ränder außerhalb des Bildes verblieben sein, kann man diese ganz einfach wegstempeln oder radieren. Jetzt habt ihr auf dem Steckbrief das Fahndungsfoto.

Um das Foto „geklebt“ aussehen zu lassen, habe ich einfach Tape-Brushes bei deviantart.com herunter geladen und sie dann in einer neuen Ebene über das Foto gelegt.
Pfeil und Bogen bei der Unterschrift sind auf dem selben Weg entstanden. Die Pinselspitze hierfür gibt es in diesem Brush-Pack, ebenfalls bei deviantart. Fertig.

Zu den Schriften… Für das „Wanted“ und den Text unter dem Bild habe ich die Schrift „Rio Grande“ gewählt, die man sich bei dafont.com herunterladen und installieren kann. Größe für die Überschrift „Wanted“ ist 120pt – Die Headlines unter dem Bild 36, bzw. 32pt. Beachtet aber, dass diese Schriftart keine Umlaute und Sonderzeichen kennt.
Für den Einladungstext habe ich mich für eine Standard-Systemschrift entschieden, da der Text relativ klein ist, und Umlaute und Sonderzeichen enthalten sind.

Nach dem Setzen und Bearbeiten im Photoshop sah die Einladung dann so aus:

So sah es dann vor dem Druck aus...

Und zu guter Letzt noch den Text für die „unkreativen“ unter Euch… 🙂

Häuptling Lachender Biber (oder welchen Namen Euer Häuptling gerne haben möchte)
Die Bleichgesichter suchen mich!!

Hilf dem Häuptling „Lachender Biber“ bei der Flucht vor den Bleichgesichtern.

Die Flucht beginnt am ______ gegen ______ Uhr im _________ und endet gegen _____ Uhr – falls wir den Bleichgesichtern entkommen sind.

Eurer Häuptling xxx – „Lachender Biber“

Und fertig… 🙂

Gedruckt auf dem Urkundenpapier sieht es dann ziemlich nach dem guten alten Steckbrief aus. Seht selbst.

So sah sie dann gedruckt aus...

Viel Spaß beim Nachbauen und viel Spaß beim Indianergeburtstag! Bei Fragen… Fragt einfach! 🙂

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Dies ist einer von insgesamt 87 Artikeln, die Thomas hier verfasst hat.

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