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26. Sep 2011 gegen 18:47 Uhr

Google+ … Nach 20 Minuten keinen Bock mehr (erstmal)

Was für ein Hype wurde in den vergangenen Wochen und Monaten um Googles neues Netzwerk „Google+“ gemacht. Ein Konkurrent zu Facebook soll es sein/werden… Doch nach 20 Minuten hatte ich schon keinen Bock mehr aktiv bei Google+ weiter zu machen.

Seit einigen Tagen kann sich nun jeder ganz offiziell bei Google+ anmelden und genau wie bei Facebook seine Freunde, Kollegen und Familienangehörigen an allem „Wichtigen“ im Leben teilhaben lassen. Auch ich war neugierig und hatte ich mich für den Beta-Test vor gut 2 Monaten „beworben“. Leider nix, und so musste ich bis zum eigentlichen Release warten. Okay, das Interesse war auch eher beruflich geprägt, da ich gespannt war, welche neuen Vernetzungsmöglichkeiten ich zukünftig beim Programmieren von WordPress-Themes beachten muss. Und heute habe ich mir dann mal ein paar Minuten Zeit genommen, und Google+ für mich eingerichtet.

Aber mal der Reihe nach… Äußerst positiv angetan war ich von der Aufmachung und dem Design von Googles neuem Netzwerk – kein Wunder, denn hier haben MAC-Legenden wie Andy Hertzfeld ihre Hände im Spiel gehabt und eine wirklich übersichtliche, ansprechende und nutzerfreundliche Oberfläche zur Verfügung gestellt. Ein riesen Vorteil zu Facebook, das hier eher langweilig und lieblos daher kommt.

Auch gut die Circles, mit denen man direkt Gruppen von Freunden ansprechen kann. Ein Circle für Freunde, einen für Familienangehörige usw. Das hat Facebook auch erkannt, und fast gleichzeitig mit dem Relaese von Google+ die „intelligenten Freundeslisten“ eingeführt. Toll! 🙂

Die Google+ Startseite

Die Google+ Freundeskreise - Circles

Natürlich kann man bei Google+ auch Fotos, Videos und Links „teilen“. Alles in gewohnter Manier und irgendwie vertraut. Spiele gibt es auch, auch wenn es zahlenmäßig längst nicht so viele zur Auswahl gibt wie bei Facebook.

Negativ fand ich allerdings die Suche nach Freunden. Bei Facebook und bei mir auf Arbeit habe ich mal gefragt, wer denn bei Google+ angemeldet ist. Die Personen, von denen ich wusste das sie angemeldet sind, habe ich nicht finden können. Keine Chance. Warum…? Keine Ahnung… 🙁
Und das war auch der Grund, warum ich nach nur knapp 20 Minuten Google+ wieder geschlossen habe. Es ist hübsch anzusehen, einfach zu nutzen aber ohne „Freunde“ einfach langweilig.

Fazit: Google+ ist ein weiteres Netzwerk, das eigentlich niemand braucht, aber auf dem man trotzdem viel Zeit verbringen kann. Vielleicht ist man auch etwas „müde“ geworden von den ganzen Netzen… VZ, Facebook, Google+… Wo soll man schreiben, wo trifft man Leute… Was bringt am meisten Spaß?
Ich persönlich werde auch weiterhin Facebook am häufigsten nutzen, da es einfach DAS Netzwerk schlechthin ist. Datenschutz hin oder her, auch Google und VZ haben sicher ihre Schwächen, nur wird darüber nicht so massiv diskutiert wie über Facebook.

Finden kann man mich bei Google+ unter „Thomas Gutzmer“… Also ab in die Circles… 🙂

Thomas bei Google+

Dies ist einer von insgesamt 87 Artikeln, die Thomas hier verfasst hat.

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3 Kommentare zu "Google+ … Nach 20 Minuten keinen Bock mehr (erstmal)"

Hmm also ich hab mir die vergangengen Tage mal so meine Gedanken zu den Circles gemacht. Wenn du Werbung streuen müsstest und Marketing betreiben willst, willst du ja vorrangig die Leute überzeugen, die die Meinung von vielen anderen beeinflussen können. Noch ist das ja einfach die Anzahl der Freunde/Follower/… aber wenn du weißt, wie stark zwei Leute verbunden sind, ist das natürlich ein sehr interessantes Merkmal um Werbung noch besser zu steuern 😉
Ich finds auch ein wenig schade, dass früher die Leute bei Microsoft Alarm geshclagen haben, nur weil die Browser und OS herausgegeben haben, bei Google scheinen irgendwie einige wirklich blind zu sein 🙁

Naja ich werde warten bis Disapora fertig ist und dann wechseln 😛


#2 Kaos schrieb am 17. Januar 2012 gegen 12:46 Uhr

Ich für meinen Teil liebe G+.. und hasse Facebook..
Ganz unabhängig vom Datenschutz..

Facebook ist mir zu langsam was Informationen angeht.. denn das ist der einzige vernünftige Grund für mich ein Soziales Netzwerk zu nutzen.. Denn Freunde kann ich anrufen, oder SMS schrieben oder sie treffen..

Auf Facebook gibt es so viel müll mit dem die User überhäuft werden.. ich finde es muss nicht sein das ich 20 mal am morgen angezeigt bekomme das Freunde von mir gecheckt haben wie gut sie drauf sind.. Interessiert mich eher garnicht.

Ich bin selbst Programmierer (Fachinformatiker) und betone immer wieder gerne… ich könnte es bauen, aber Facebook ist und bleibt Schrott.. 😉

auf G+ bekomme ich immer genau die Informationen die ich brauche und kann auch Informationen über meine eigenen Kreise hinaus verbreiten..
Ich lege dabei wie gesagt kaum wert auf Privates.. denn das gehört nicht ins Internet.. Mir gefallen auch die Provatssphäre einstellungen von G+ besser als bei Facebook.. auf G+ muss ich alles was ich ins Profil eintragen am anfang selbst freigeben.. damit es öffentlich zu sehen ist.. bei Facebook war das bei meiner Anmeldung nicht so.. buggy wenn jeder sofort weiß wo man wohnt.. 😉

naja.. mein Fazit ist, das Facebook eher was für (entschuldigt! nur meine Meinung!) dumme menschen ist die ihre Freunde lieber online sehen als Real und G+ für die „normalen“ Leute die an Informationen und Nachrichten interessiert sind..

MfG Kaos


#3 Thomas schrieb am 17. Januar 2012 gegen 16:57 Uhr

Hey Kaos,
Das ist in der Tat mal eine ganz andere Meinung als die bisherigen, die man so über G+ aufschnappt. 😉

Auch für mich sind bestimmte Infos wichtiger als das Allgemeinbefinden anderer Leute. Trotzdem beziehe ich „Randinformationen“ über Facebook, denn die Firmen (sofern sie ich interessieren) publizieren via Facebook, da die Anzahl der erreichbaren „Kunden“ viel größer ist – noch. Alles andere hole ich mir via RSS oder Newsletter direkt von den Seiten …
Und meine „Facebook-Freunde“ sind zum größten Teil Bekannte aus meiner „früheren“ Zeit, die ich gerne persönlich treffen würde, die aber mehrere hundert Kilometer entfernt wohnen. Von daher bleibt FB MEINE persönliche Nummer eins. 🙂



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