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18. Dez 2011 gegen 10:13 Uhr

Weihnachtsbaumkaufodyssee

Der Plan war so einfach wie genial – in diesem Jahr übernehmen die familienältesten Männer den Kauf des Baums, also Jakob und ich. Die geschätzte Zeitersparnis, ohne die Mama lag bei ca. 2,4 Stunden – doch irgendwie war da ein nicht bedachte Variable in meinem Plan, sodass die wahre Zeitersparnis dann doch etwas geringer ausfiel…

Mein einfacher, aber genialer Plan sah vor, dass wir zwei „mal schnell“ zu IKEA fahren, um wie in den vergangenen Jahren unseren Weihnachtsbaum zu ergattern. Anfangs sah es wirklich gut aus, der Parkplatz vor dem Möbelhaus war nicht sonderlich voll, ein Platz am Weihnachtsbaumstand war schnell gefunden. Weiter dann zur „großen Baumauswahl“ – und hier kam die erste Ernüchterung. Die Auswahl an Bäumen beschränkte sich dieses Jahr auf schöne Krüppelkiefern und Bäumen, denen irgendwie etliche Äste fehlten. Umso erfreulicher zu sehen, dass die Preise im Vergleich zum Vorjahr konstant hoch geblieben sind.

Schnell noch ein Foto machen und bei Facebook posten – Ein bisschen Spaß muss sein! 🙂

In den letzten Tagen habe ich mir einen Spaß daraus gemacht, den diesjährigen Baum in Größe einer Konifere zu besorgen. Und in Anbetracht der Auswahl war der Gedanke auch wirklich real geworden… Na ja, ich wusste wohl schon, dass ich mich mit so einem Baum á la Konifere nicht nach Hause hätte trauen brauchen. 🙂 Aber einen Scherz haben Jakob und ich trotzdem daraus gemacht – schnell ein Foto geschossen und bei Facebook gepostet… Hehehe…

Aber dann, ja dann machte ein Pärchen einen fatalen Anfängerfehler – sie ließen sich einen Baum aus dem Netz befreien um sich dann ein bisschen Bedenkzeit zu gönnen. Und Weihnachtsbaum-Profis, wie ich nutzen die Gelegenheit, warten einen Moment bis das Pärchen ein Stück weiter gegangen ist, wirft noch einmal einen Blick auf das Objekt, und geht damit in Richtung Kasse – tja, Weihnachtsbaumkauf ist von Bauchentscheidungen geprägt, da darf man nicht lange überlegen. 🙂

Bei der Kasse angekommen schweift der Blick noch einmal über die Preisliste. Bäume ohne „Wimpel“ 18,00 Euro / Meter mit Family-Card, 22,00 Euro ohne. Ein Blick an den Baum – kein Wimpel dran… Eine Family-Card haben wir natürlich, nur schlummerte die in Andreas Brieftasche. Und was tut man, wenn man einen unendlichen Spardrang verspürt? Man besorgt sich seine eigene Family-Card. Also Baum an der Kasse parken, hoffen, dass der Verkäufer ihn nicht doch an andere Interessenten abgibt, und rein zu IKEA.
Kennt ihr Euch im IKEA aus? Der Family-Card-Stand ist natürlich in der oberen Etage, sodass man gezwungen ist, den Rückweg komplett durch die SB-Hölle zu planen. Die Karte zu bekommen ging schnell, der Weg hinaus dauerte dagegen fast 4 mal so lange.
Ein Schelm wer denkt, dass dies Absicht ist. Die Schnäppchen jagende Frau wird auf dem Weg zum Ausgang sicher dreimal so viel Geld in Deko, Kerzen und Kleinkram investieren, als sie beim Baumkauf gespart hätte. Aber nicht mit mir! ICH BIN STARK!! 😉

Mit Karte wieder beim Baum-Stand angekommen machte sich Erleichterung breit. Der Baum war noch da! Juhu! Also schnell einpacken lassen, „günstigen“ Preis zahlen und weg da!

Nun haben wir vielleicht nicht den perfekten Baum, aber es war mal wieder ein Abenteuer ihn zu besorgen. Auch wenn wir es dieses Jahr gleich beim ersten Anlauf geschafft haben, glaube ich nicht, dass wir auch nächstes Jahr wieder das „Prachtstück“ beim Möbelriesen holen werden. Denn dann muss der Baum im Haus stehen! 😉

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Dies ist einer von insgesamt 87 Artikeln, die Thomas hier verfasst hat.

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