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07. Jan 2012 gegen 22:52 Uhr

Mein Computer ist „Mint“ und heißt „Lisa“

Klar, die Kenner wissen längst was ich meine… Auf meinem Computer läuft nun Linux „Mint“ in Version 12 namens „Lisa“. Somit wende ich mich – zumindest in den meisten Bereichen – ab von Windows und schließe mich der wachsenden Linux-Gemeinschaft an. Der lang gereifte Plan des Systemwechsels wurde allerdings viel schneller und abrupter in die Tat umgesetzt als mir lieb war – und es ging auch nicht ohne schmerzhafte Verluste von Statten.

Angefangen hat eigentlich alles vor knapp zwei Jahren, als mir mein Arbeitskollege Linux Mint schmackhaft gemacht hat. Er nutzte Linux als Software für unseren Daten-Server und die Mint-Version zur Wartung und Pflege unserer Windows-Rechner. Das faszinierte mich damals schon sehr, zumal ich ja als „Web-Programmierer“ schon die Vorzüge von Linux basierten Webservern kannte. Aber in der damaligen Version war die Installation von Modulen und Programmen noch sehr „konsolenlastig“ und nicht unbedingt nutzerfreundlich. Wer sich einmal mit der Linux-Konsole beschäftigt hat, weiß was ich meine… 😉

Die neue Generation von Gnome und Linux sieht dagegen ganz anders aus. Grafische Oberflächen und ein sehr einfaches und übersichtliches „App-Modul“ macht die Installation von Linux und Linux-Komponenten fast schon kinderleicht. Mit wenigen Klicks kann man so sein ganz eigenes Betriebssystem „zusammenbauen“. Das ganze ähnelt schon ein wenig einem Smartphone, das ebenso mit Apps individuell angepasst wird.

Aber nun zurück zu meiner Umstellung. In den letzten Tagen habe ich mich etwas näher mit der ganzen Geschichte beschäftigt. Zuerst habe ich mir „Ubuntu Studio“ neben meiner üblichen Windows-Installation angelegt. Die Studio-Version sagte mir zu, weil sehr viele Programme für Multimedia-Anwendungen bereits inklusive waren. Soweit so gut. Allerdings – das habe ich aber erst im Nachhinein erfahren – war diese Version längst nicht mehr „up to date“. Es lief noch eine veraltete Gnome-Version und irgendwie – warum auch immer – hatte ich einige Probleme mit den grundlegenden Einstellungen, die ich oft mehrmals hinterlegen musste.

Also erinnerte ich mich wieder an die Mint’s da draußen und habe mir die Version 12 installiert. Perfekt! Man hat sofort das Gefühl, als hätte man nie mit etwas anderem gearbeitet. Sehr hübsch anzusehen, sehr schnell und einfach zu bedienen.

Und so sieht „Lisa“ momentan bei mir aus:

Viele der hier verfügbaren Programme kannte ich schon aus der Windows-Welt, und habe auch mit ihnen gearbeitet. Das macht es auch noch einfacher. Doch wie erwähnt, bin ich nicht ganz ohne Windows. In einer virtuellen Box schufftet Windows 7 bei Bedarf, denn nur so kann ich bspw. mein Napster-Abo weiter nutzen, denn das geht unter Linux leider noch nicht. Auch Office 2010 findet hier noch seinen Platz, auch wenn man unter Linux mit „Wine“ die Möglichkeit hat, Windows-Programme unter Linux laufen zu lassen. Aber es ist nicht das selbe, und Napster geht auch nicht. 🙁

Ich freue mich jedenfalls auf meinen neuen „Spielplatz“ und hoffe, dass ich hier alle meine Aufgaben erfüllen und lösen kann. 🙂

Hier noch ein paar Links zum Thema:

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Dies ist einer von insgesamt 87 Artikeln, die Thomas hier verfasst hat.

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